Fußball

RW Walldorf kämpft gegen Negativserie und Personalsorgen

Rot-Weiß Walldorf wartet in der Hessenliga weiter auf die ersten Punkte.

Nach vier Niederlagen zum Saisonstart steht am Samstag um 14 Uhr beim TSV Eintracht Stadtallendorf die nächste schwierige Aufgabe an.

Die Mittelhessen gelten als ambitionierter Meisterschaftskandidat und haben zuletzt mit einem deutlichen 5:0-Sieg beim SV Hummetroth ein Ausrufezeichen gesetzt. Trotz des Fehlstarts wollen die Walldorfer nicht den Kopf hängen lassen. „Selbstverständlich fahren wir mit dem Ziel da hin, einen Punkt mitzunehmen“, sagt Sascha Volk, der gemeinsam mit Taner Yalcin das Trainerduo bildet. Die Mannschaft werde weiterhin positiv aufgebaut. Gerade für viele junge Spieler ist die aktuelle Situation ungewohnt. Volk sieht seine Mannschaft zudem keineswegs chancenlos. In allen vier bisherigen Spielen habe es Phasen gegeben, in denen RWW die Partie hätte auf seine Seite ziehen können. „Das tun wir aber nicht, und das brauchen wir gar nicht schönreden“, sagt der Trainer. Nun gehe es darum, als Mannschaft weiter gegen die Negativserie anzukämpfen.

Dabei wird die Aufgabe durch die angespannte Personalsituation erschwert. Vor allem offensiv fehlt es an Durchschlagskraft. RWW erzielte bislang nur drei Treffer, zwei davon waren Eigentore. Stürmer Luca Kaiser, der sich zuletzt gegen den FC TuBa Pohlheim ohne gegnerische Einwirkung am Fuß verletzte, fällt in Stadtallendorf voraussichtlich aus.

Auch Giuseppe Franco und Bilal Zerouali stehen weiterhin nicht zur Verfügung. Franco muss nach seiner Roten Karte gegen die U21 von Darmstadt 98 insgesamt vier Spiele pausieren, Zerouali fehlt noch zweimal.

Hoffnung gibt es dagegen bei Joshua Fröls und Hendrik Sexauer. Beide haben in dieser Woche wieder am Mannschaftstraining teilgenommen. Ob sie nach ihren längeren Ausfällen bereits für den Kader infrage kommen, soll kurzfristig entschieden werden.

Auf Tewen Spamer muss RWW hingegen für den Rest der Saison verzichten. Der Mittelfeldspieler ist für ein Auslandsstudium in die USA gegangen.

Trotz aller Rückschläge bleibt Walldorf geduldig und optimistisch. Der Verein ist überzeugt, dass die ersten Punkte nicht mehr lange auf sich warten lassen. In Stadtallendorf soll nun möglichst der erste Schritt aus der Negativserie gelingen.


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