Rote Karte für Alzenau hilft Rot-Weiss zum Sieg
Hier noch ein Bericht als Alzenauer Sicht. Link
Der SV Rot-Weiß Walldorf hat sich mit dem ehemaligen Profi Richard Weil verstärkt und direkt den ersten Saisonsieg gefeiert. Der 38-jährige defensive Mittelfeldspieler, der zuletzt für die Sportfreunde Bad Homburg spielte, unterschrieb am Donnerstag und stand am Sonntag bereits in der Startelf. Weil bringt jede Menge Erfahrung mit. Er absolvierte 22 Zweitligaspiele, unter anderem für die Würzburger Kickers und den 1. FC Magdeburg, sowie 207 Partien in der Dritten Liga. Auch in der Regionalliga kommt er auf 149 Einsätze. Bei Walldorf soll er vor allem mit seiner Erfahrung und Mentalität die junge Mannschaft unterstützen.
Gegen den FC Bayern Alzenau gelang Rot-Weiß ein überzeugender 3:0 (1:0)-Erfolg. Damit holte das Team im sechsten Saisonspiel die ersten Punkte und kletterte auf Rang 14. Besonders stark präsentierte sich Niklas Meyer, der zweimal traf. Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Nach 21 Minuten änderte sich die Situation jedoch: Alzenaus Ahmet Aygül sah nach einem rüden Foul an Weil die Rote Karte. In Überzahl nutzten die Walldorfer ihre Chancen besser. Yu Ataka setzte sich auf der linken Seite durch und legte für Meyer auf, der zum 1:0 einschob (25.). Nach der Pause erhöhte Meyer mit einem starken Solo auf 2:0 (54.). Der eingewechselte Takuto Tanaka sorgte schließlich für die Entscheidung. Nachdem er zunächst noch das Außennetz getroffen hatte, erzielte er in der 65. Minute das 3:0.
Trainer Taner Yalcin zeigte sich anschließend zufrieden: „Insgesamt haben die Jungs das heute hervorragend gemacht.“ Vor allem die Arbeit gegen den Ball habe gut funktioniert, auch wenn die Trainer noch Verbesserungspotenzial sehen.
Rot-Weiss Walldorf - Bayern Alzenau 3:0
Tore: 1:0 Meyer (25.), 2:0 Meyer (54.), 3:0 Tanaka(65.). Rot: Ayguel (21).
SR: Marcel Göttel. ZS: 400.
Walldorf: Grün, Kishi, Ataka, Meyer (69. Helbig), Sexauer (61. Tanaka), Weil (72. Boujerad), Zhakishev (81. Gleiber), Manganiello (88. Beier), Enders, Redl, Fröls.
Alzenau: Samarelli, Romdhane (46. Ljubicic), Ayguel, Sitter, Ferukoski, (72. Trageser) Brauburger, J. Boutakhrit (72. Obolkin), Babot, Schumacher (77. Idahosa), H.
Boutakhrit, Idahosa (46. Rodriguez).
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